Decoupling: Dicke Luft zwischen China und den USA

Die Großmächte China und USA ringen um die technische Vorherrschaft. Gerade in Zukunftstechnologien drohen sich die beiden Märkte zu entkoppeln. Für deutsche Exporteure bedeutet dies vor allem eins: höhere Kosten.

Februar 2022
Autor:innen: Eva Korfanty-Schiller, Christina Otte, Heiko Steinacher, Roland Rohde und Corinne Abele

Decoupling-China-USA

Die USA und China koppeln ihre Volkswirtschaften voneinander ab. Das Decoupling hat Folgen, auch für deutsche Unternehmen. Sie stehen zunehmend unter Druck. ©GettyImages/MicroStockHub

Ein Handy-Betriebssystem steht für die Zeitenwende: Anfang Juni 2021 stellte der chinesische Technologiekonzern Huawei eine neue Softwarearchitektur für seine Smartphones, Tablets und Smart-TV-Geräte vor: Harmony OS. Die Eigenentwicklung gäbe es nicht ohne den Technologiekonflikt zwischen den USA und China, der deutsche Exporteure bald teuer zu stehen kommen könnte – das „Decoupling“.

Denn dass Huawei seine Handys nicht mehr mit Googles Android-Betriebssystem laufen lässt, das mit Abstand auf den meisten mobilen Geräten weltweit installiert ist, liegt daran, dass die Chinesen die Software der US-Firma Google nicht mehr nutzen dürfen. Google hatte Huawei und seiner Tochter Honor im Mai 2019 die Lizenz für Android entzogen. Der Grund: Das Vorgehen der US-Regierung im Handelskonflikt mit China machte Geschäfte mit Huawei in den USA aufgrund von Sicherheitsbedenken quasi unmöglich. Das betrifft Hardwarekomponenten wie Prozessoren, aber eben auch Software: also kein Android mehr für Huawei, keine Google-Suche, kein Google Maps und vor allem kein Google Play Store, der für die meisten Nutzer erste Anlaufstelle für Apps ist.

Konfliktlinie Plattformökonomie

links: Der US-basierte Kurznachrichtendienst Whatsapp ist in China blockiert. Auch andere Internetplattformen aus den USA ziehen sich vom chinesischen Markt zurück. 

rechts: Wechat ist das chinesische Pendant zu Whatsapp. Inzwischen gehört die App zur Kommunikationsinfrastruktur Chinas und ist aus dem Geschäftsleben nicht mehr wegzudenken.

Ob Whatsapp und Wechat, Amazon und Alibaba oder Google und Baidu – in China gibt es zu beinahe jedem amerikanischen Internetangebot ein Pendant. Die digitalen Ökosysteme der Volksrepublik China und die in den USA bewegen sich dabei immer weiter auseinander. Erst 2021 beschloss die zu Microsoft gehörende Plattform Linkedin den Rückzug aus dem chinesischen Markt. Das Karriere- und Businessnetzwerk ging diesen Schritt als eine der letzten westlichen Plattformen. „Wir sehen uns in China einem deutlich schwierigeren Betriebsumfeld und höheren Compliance-Anforderungen gegenüber“, begründete Linkedin-Vizepräsident Mohak Shroff. Der chinesische Sektor untersteht einer strengen staatlichen Kontrolle, die sich seit Einführung der Cybersicherheitsgesetzgebung 2017 noch verschärft hat. Auch in klassischen Sektoren sind Unternehmen immer mehr auf Internetlösungen angewiesen. Ausländische Unternehmen sehen sich vielfach zur Zusammenarbeit mit den chinesischen Anbietern gedrängt. Der Datentransfer aus China heraus wird zur Herausforderung. Und im Bereich des Onlinehandels sind deutsche Unternehmen auf chinaspezifische E-Commerce-Plattformen und -Lösungen angewiesen.

Decoupling der Weltmächte

Die Entfremdung der Weltmächte bereitet immer mehr Unternehmen Sorgen. Beide Länder wollen in Zukunftstechnologien souverän sein, also unabhängig vom anderen. Dazu schotten sie ihre Wirtschaftsräume wechselseitig ab – Experten sprechen von Decoupling (Entkopplung). Die Konfliktlinien verlaufen entlang von Technologien wie künstlicher Intelligenz, 5G, Halbleitern, Plattformökonomie oder Cloud-Software.

Laut einer Umfrage der Europäischen Handelskammer in China (EUCCC) vom September 2020 spürt die Hälfte der befragten europäischen Unternehmen in China bereits negative bis stark negative Auswirkungen. 72 Prozent erwarten künftig welche. Was für Folgen hätte das Decoupling für deutsche Unternehmen? Müssen sie sich künftig zwischen China und den USA entscheiden? In zahlreichen deutschen Exportbranchen gehören sowohl die USA als auch China zu den wichtigsten Absatzmärkten. Fast die Hälfte der deutschen Maschinenbauer bezieht Komponenten aus China oder den USA, die für die eigene Produktion kritisch sind. Das hat eine Umfrage des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) vom Herbst 2021 ergeben. Deutsche Unternehmen und Industrieverbände sind dabei, Strategien für die neue, zweigeteilte Technikwelt zu entwickeln und Vorkehrungen zu treffen.

Viele Unternehmen verlagern Produktion

Heidelberger Druckmaschinen zum Beispiel: Ursprünglich hatte der Traditionshersteller beschlossen, sogenannte Value-Maschinen – das sind standardisierte Druckmaschinen mit weniger High-End-Technik – ausschließlich in China zu produzieren, für die ganze Welt, inklusive die USA. Jetzt stelle der Präzisionsmaschinenbauer sie in dem Teil der Welt her, wo die jeweiligen Kunden sind, sagt Rainer Hundsdörfer, Vorstandsvorsitzender von Heidelberger Druckmaschinen, laut einem Interview mit der „Wirtschaftswoche“. Die USA bediene das Unternehmen mittlerweile aus Deutschland, weil sonst ein Strafzoll von 25 Prozent fällig werde. So geht es bereits heute zahlreichen deutschen Unternehmen. Auch BMW erwägt laut Pressemeldungen einen Teil der Produktion seiner X5-Reihe aus den USA nach China zu verlagern. Ein Großteil davon ist für den chinesischen Markt bestimmt und wurde bisher dorthin exportiert.

Konfliktlinie 5G-Netzwerktechnik

links: Huawei ist ein chinesischer 5G-Spezialist. Wegen Sicherheitsbedenken hat die US-Regierung das Unternehmen nun auf eine schwarze Liste gesetzt.

rechts: Ericsson könnte bei der Ausrüstung von 5G-Netzen zur Alternative für Huawei werden, denn die Schweden gelten in den USA als unbedenklich.

In kaum einem anderen Feld zeigt sich der amerikanisch-chinesische Technologiekonflikt deutlicher als im Netzausbau rund um den Mobilfunkstandard 5G. Mit den Unternehmen Huawei und ZTE will China sich international als innovative Nation etablieren. Allerdings haben einige Industrieländer chinesische Anbieter beim Ausbau der 5G-Netze ausgeschlossen und setzen unter anderem auf europäische Anbieter wie Ericsson und Nokia. Es geht um die Angst vor Spionage, außerdem um den Schutz geistigen Eigentums, den der Westen in China gefährdet sieht, Stichwort: Technologietransfer. In den USA ist es sogar verboten, Ausrüstungen ausländischer Firmen einzusetzen, die als „Bedrohung für die nationale Sicherheit“ gelten. Allerdings halten chinesische Unternehmen den größten Anteil an 5G-Patenten weltweit. Vor allem Huawei hat sich einen reichhaltigen Patentfundus gesichert. Daher halten Experten es für schwierig, auf andere wettbewerbsfähige Alternativen zurückzugreifen, da für deren Entwicklung Milliardeninvestitionen nötig wären.

Europäische Telekommunikationsausrüster haben laut der Europäischen Handelskammer in China und des Forschungsinstituts Merics beim Wandel zu 5G Marktanteile verloren. Bei Ausschreibungen seien heimische Firmen bevorzugt zum Zuge gekommen. Zudem berichten europäische Firmen im Telekommunikationssektor von Schwierigkeiten, ihre in China entwickelten Lösungen in die USA zu bringen. In China wiederum bereiten europäischen Unternehmen bestimmte Anforderungen an kritische Informationsinfrastruktur Schwierigkeiten.

Laut einer Umfrage der Europäischen Handelskammer in China (EUCCC) vom September 2020 spürt die Hälfte der befragten europäischen Unternehmen in China bereits negative bis stark negative Auswirkungen. 72 Prozent erwarten künftig welche. Was für Folgen hätte das Decoupling für deutsche Unternehmen? Müssen sie sich künftig zwischen China und den USA entscheiden? In zahlreichen deutschen Exportbranchen gehören sowohl die USA als auch China zu den wichtigsten Absatzmärkten. Fast die Hälfte der deutschen Maschinenbauer bezieht Komponenten aus China oder den USA, die für die eigene Produktion kritisch sind. Das hat eine Umfrage des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) vom Herbst 2021 ergeben. Deutsche Unternehmen und Industrieverbände sind dabei, Strategien für die neue, zweigeteilte Technikwelt zu entwickeln und Vorkehrungen zu treffen.

Folge des Decoupling: Verlagerung der Produktion

Heidelberger Druckmaschinen zum Beispiel: Ursprünglich hatte der Traditionshersteller beschlossen, sogenannte Value-Maschinen – das sind standardisierte Druckmaschinen mit weniger High-End-Technik – ausschließlich in China zu produzieren, für die ganze Welt, inklusive die USA. Jetzt stelle der Präzisionsmaschinenbauer sie in dem Teil der Welt her, wo die jeweiligen Kunden sind, sagt Rainer Hundsdörfer, Vorstandsvorsitzender von Heidelberger Druckmaschinen, laut einem Interview mit der „Wirtschaftswoche“. Die USA bediene das Unternehmen mittlerweile aus Deutschland, weil sonst ein Strafzoll von 25 Prozent fällig werde. So geht es bereits heute zahlreichen deutschen Unternehmen. Auch BMW erwägt laut Pressemeldungen einen Teil der Produktion seiner X5-Reihe aus den USA nach China zu verlagern. Ein Großteil davon ist für den chinesischen Markt bestimmt und wurde bisher dorthin exportiert.

Chipfertigung

Konfliktlinie Chipfertigung

links: Nvidia hat seinen Hauptsitz in Santa Clara, Kalifornien, und ist einer der größten Entwickler von Chipsätzen. Die Amerikaner sind führend im Chipdesign.

rechts: SMIC ist ein chinesischer, halbstaatlicher Chiphersteller. China will den technologischen Rückstand gegenüber den USA unbedingt aufholen.

Beim Thema Halbleiter wollen sowohl die USA als auch China führen. Die Volksrepublik ist der größte Absatzmarkt für Halbleiter. Technologisch hinken rein chinesische Halbleiterhersteller der internationalen Konkurrenz aber nach Einschätzung von Analysten ein bis zwei Chipgenerationen hinterher. China will zwar die Chipindustrie mit Firmen wie SMIC ausbauen, stößt aber trotz Fortschritten an Grenzen, auch finanzieller Art. Die Abhängigkeit von ausländischer Technologie bleibt hoch. Die USA halten weiterhin eine starke Position im Sektor. Zwar haben US-Firmen einen erheblichen Anteil ihrer Produktion an Chipfabriken (sogenannte Foundries) in Asien ausgelagert. US-Unternehmen wie Nvidia führen aber im Chipdesign.

Der Technologiekonflikt zwischen China und den USA hat diese offene Flanke von Chinas Chipindustrie noch einmal deutlich gemacht. Die USA haben führende chinesische Unternehmen mit einem Lieferboykott für Halbleiter belegt. Dieser gilt auch für mit amerikanischer Technik produzierte oder entwickelte Chips und kommt damit einem weltweiten Verkaufsverbot gleich. Gezielte Exportkontrollen sollen bestimmten chinesischen Firmen den Zugang zu hoch entwickelten US-Chips verwehren.

Tech-Konflikt zwischen China und den USA reicht weit zurück

Ein Wendepunkt war das Jahr 2018: Damals verschärften die USA unter Donald Trump die US-Investitionskontrollen. Zudem erhoben sie sukzessive auf immer mehr chinesische Waren Sonderzölle und belegten einige Technologielieferanten mit Lieferverboten. Im Mai 2019 setzten die USA Huawei dann auf eine schwarze Liste (Entity List), was dem chinesischen Netzwerkausrüster den Zugang zu Halbleiterchips aus US-Produktion versperrte. Die Maßnahmen der US-Regierung zielten unter anderem auf Beijings Ambitionen ab, in Zukunftstechnologien wie Halbleiter oder 5G führend zu werden. Seit dem Jahr 2015 verfolgt China seine sogenannte Made-in-China-2025-Strategie. In insgesamt zehn strategischen Industriezweigen will die Volksrepublik technisch führend und unabhängig werden. Doch Chinas Tendenzen, den eigenen Markt zu schützen, reichen sogar noch weiter zurück. Seit Öffnung der Wirtschaft in den 1980er-Jahren verfolgt das Land eine langfristig angelegte, strategische Industriepolitik, lenkt ausländische Investitionen in bestimmte ­Sektoren und greift mit Mitteln des Technologietransfers gezielt ausländisches Know-how ab. Gleichzeitig beschränkt die Regierung Investitionen in anderen Sektoren oder unterbindet sie sogar komplett.

Strafzölle reagieren auf US-Sanktionen

Als Antwort auf die US-Sanktionen führte China seinerseits im Jahr 2019 Strafzölle ein und kündigte eine eigene Unreliable Entity List an, im September 2020 veröffentlichte die Regierung sie schließlich. Anfang 2020 schlossen beide Seiten zwar ein erstes Handels­abkommen ab, das jedoch die gegenseitigen Sonderzölle nicht abschaffte. Im Mai 2020 führte die chinesische Regierung das Konzept der zwei Wirtschaftskreisläufe, „Dual Circulation“, ein. Es wird immer klarer: China will sich von ausländischen Märkten unabhängiger machen, setzt stattdessen stärker auf den Binnenkonsum und einen „inneren Wirtschaftskreislauf“. Im Juni 2021 verabschiedete der Ständige Ausschuss des Nationalen Volkskongresses in China dann das Antisanktions-Gesetz. Nun können die Behörden unmittelbar auf Sanktionen anderer Länder reagieren und Unternehmen abstrafen, die sich an ausländischen Sanktionen beteiligen.

Konfliktlinie Künstliche Intelligenz

links: Die US-Firma Waymo entwickelt die künstliche Intelligenz für das autonome Fahren und soll der Konkurrenz mindestens ein Jahr voraus sein.

rechts: Baidu ist ein chinesischer Internetkonzern. Die autonomen Robotaxen des Unternehmens sind bereits auf Testfahrten in Beijing unterwegs.

Eine der Branchengrößen für das autonome Fahren kommt aus den USA: Waymo, gegründet als Tochtergesellschaft von Google-Konzernmutter Alphabet, soll der Konkurrenz in der Entwicklung mindestens ein Jahr voraus sein, sagen Experten. Doch auch in China laufen landesweit Projekte für das autonome Fahren wie die Robotaxen des Internetgiganten Baidu in Beijing.

Europäische Autobauer haben in der Vergangenheit die besten digitalen Lösungen weltweit kombiniert und dafür auch chinesische Entwicklungen in Bereichen wie künstliche Intelligenz und LIDAR (Light Detection And Ranging) genutzt, schreiben Analysten von MERICS in Zusammenarbeit mit der Europäischen Handelskammer in China. Beobachter haben nun Sorge, dass solche Lösungen europäischer Firmen für selbstfahrende Autos nicht in die USA geliefert werden dürfen, weil sie mit chinesischer Software entwickelt wurden. Sollten die Anbieter gezwungen sein, doppelte Strukturen aufzubauen, dann könnten sich auch die F & E-Kosten in einigen Bereichen verdoppeln, schreiben die Analysten. Sie berufen sich auf Vertreter der Pkw-Hersteller.

Unterdessen nimmt Chinas neue Datensicherheitsoffensive auch den Automobilsektor ins Visier. So warnte die Cybersicherheitsbehörde vor „ungeordneter“ Datensammlung bei Pkw. Demnach müssen Hersteller vorab die Zustimmung der Kunden einholen, bevor sie Daten sammeln und verarbeiten. Ebenfalls müssen sogenannte Schlüsseldaten in China gespeichert sein.

Biden bleibt bei Anti-China-Kurs

Was den Zugang Chinas zur US-Technologie betrifft, hat sich auch mit dem Machtwechsel im Weißen Haus wenig geändert. Denn Joe Biden sieht, wie sein Vorgänger, Großteile der Politik Beijings als Bedrohung an, zum Beispiel, dass ausländische Firmen in China zum Technologietransfer gezwungen werden. Und dass geistiges Eigentum immer noch unzureichend geschützt ist. So verwundert es wenig, dass der US-Präsident keine der Trumpschen Maßnahmen gegenüber China rückgängig gemacht hat. Im Gegenteil: Er hat die schwarze Liste sogar noch erweitert. Im Dezember 2021 standen mehrere Hundert chinesische Unternehmen drauf, die aus US-Sicht die nationalen Sicherheitsinteressen des Landes verletzen. Dazu zählen auch Menschenrechtskriterien. Außerdem will Biden die Buy-American-Anforderungen weiter verschärfen: So sollen US-Hersteller noch stärker offenlegen als bisher, wenn „kritische“ Komponenten ihrer Produkte nicht aus der Heimat stammen. Solche enthält fast jede elektronische Baugruppe.

„Supply Chain Trade Strike Force“ eingerichtet

Darüber hinaus befürchten viele Unternehmen, dass die USA sogenannte Schlüsselindustrien eines Tages strenger regulieren könnten – dazu zählen neben Halbleitern auch Batterien, seltene ­Erden und Pharma. Um Lieferkettenengpässe in diesen Bereichen aufzudecken, hatte der US-Präsident im Februar 2021 eine hunderttägige Überprüfung angeordnet. Einige Monate später kündigte die US-Regierung dann eine Supply Chain Trade Strike Force an, geleitet von der Handelsbeauftragten. Die Lieferketten-Eingreiftruppe soll künftig nach Verstößen suchen, die dazu beitragen, Lieferketten „auszuhöhlen“. In einem solchen Fall könnte die Regierung sie mit Handelsmaßnahmen kontern. Zudem lässt sich nicht ausschließen, dass die USA irgendwann sogar den Import von Waren erschweren, die „zu viele“ chinesische Komponenten enthalten. Das dürfte dann vor allem Unternehmen betreffen, die Überschneidungen mit den „Schlüsselindustrien“ haben, zum Beispiel Pharmaproduzenten, die Grundstoffe aus China importieren und die ihre Medikamente auch in die USA verkaufen. Die Zeichen stehen nicht auf Entspannung. Im ­Gegenteil: Beide Seiten verfolgen ihre ­Decoupling-Strategien weiter.